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Was von mir bleibt - wie schreibe ich mein Vermächtnis

In Ihrem Vorausvermächtnis möchten Sie der Nachwelt Ihre Vorstellungen vom Leben, Werten, Moralvorstellungen und den Eckpunkten Ihrer Biographie vermitteln. Im Gegensatz zum Testament hat das Vermächtnis keine juristische Bedeutung oder eine feste Form. Es geht hierin nicht darum, Ihre weltlichen Güter zu verteilen. Es enthält vielmehr Erinnerungen, ethische oder religiöse Vorstellungen und Wünsche für Ihre Verbliebenen. Wir wollen Sie mit diesem Artikel dazu motivieren, ein Vorausvermächtnis zu schreiben und helfen Ihnen gerne bei der Abfassung mit Anregungen, Tipps und Ratschlägen.

Warum sollen Sie ein Vermächtnis schreiben?

Mit ihrem Vermächtnis können Sie Ihre Geschichte, Ihre Errungenschaften, eben die Eckpunkte ihres Lebens an ihre Liebsten weiter geben. Teilen Sie Ihre Überzeugungen, Erinnerungen und ethischen Grundsätze. Was hinterlassen Sie Bleibendes für nachfolgende Generationen? Was können Ihre Nachkommen von Ihren lernen, im Erfolg und Scheitern und dem Umgang mit beidem?

Durch die Formulierung dieser Punkte können Sie viel über sich und Ihr Leben lernen, Sie werden davon selbst profitieren. Sich zu hinterfragen sein Tun und Denken aber auch vergangene Entscheidungen zu reflektieren bringt Sie weiter in Ihrem Leben.

Sie können Ihr Vermächtnis zudem auch dazu nutzen, um Dinge von geringem monetärem Wert zu verteilen. Kleinigkeiten, die Sie Freunden oder Verwandten zukommen lassen wollen. Das können sein:

  • Fotos
  • Tagebücher
  • Rezepte
  • Kleidung
  • Erinnerungsstücke und Nippes, die Sie mit den Bedachten verbindet

Nutzen Sie Ihr Vermächtnis auch dazu, Entscheidungen in Ihrem Testament zu erklären. Wieso soll die Firma an dieses Kind vermacht werden, wieso das Haus an den Partner? So können Sie vermeiden, dass Ihre Hinterbliebenen von Ihrem Testament enttäuscht sind oder es falsch interpretieren.

Wann schreibe ich mein Vermächtnis

Fangen Sie damit jetzt auf easyleaving an. Lassen Sie sich Zeit und überarbeiten Sie es von Zeit zu Zeit. Sie verändern sich über die Jahre und das sollte sich auch in Ihrem Vermächtnis niederschlagen. Schreiben Sie an Ihrem Vermächtnis, wann immer Sie glauben, etwas sagen zu haben. Setzen Sie sich nicht unter Druck, es in einem Rutsch zu schreiben. Mit der wiederholten Beschäftigung wird es an Tiefe und Wahrheitsgehalt gewinnen. Nutzen Sie Wendepunkte in Ihrem Leben, um Ihr Vermächtnis zu überarbeiten und dabei zu vertiefen. Ihr Vermächtnis muss nie fertig werden, das Leben wird es auch nie.

Wie fange ich am besten an?

Reflektieren Sie wichtige Entscheidungen, Erlebnisse und Schicksalsschläge - fröhliche wie traurige. Was empfanden Sie als herausfordernde Entscheidungen in Ihrem Leben, wieso haben Sie entschieden, wie Sie es getan haben? Was ist Ihre Hoffnung in Bezug auf Ihre Zukunft und die Ihrer liebsten Angehörigen und Freunde? Starten Sie Ihr Vermächtnis mit einem Erlebnis oder einem einschneidenden Schicksalsschlag. Wie gesagt, das muss und soll nicht in einem Rutsch passieren. Lassen Sie Ihr Vermächtnis bewusst unvollständig, wie in ein Tagebuch können Sie immer wieder etwas ergänzen, überarbeiten und neu schreiben.

Wie strukturiere ich mein Vermächtnis

Es gibt keine feste Form für das Abfassen eines Vermächtnisses. Sie können es wie ein Brief abfassen, oder es wie ein Aufsatz mit Zwischenüberschriften thematisch strukturieren. Das hängt auch etwas von der Länge ab.

Ihr Vermächtnis kann neben dem schriftlichen Teil auch Bilder, Zeichnungen, Audioelemente (gesprochene Passagen, Musikstücke etc.) und Videos enthalten. Auch Gedichte, Songtexte, Zitate etc. haben Ihren Platz, wenn Sie es für sinnvoll und hilfreich erachten.

Starten Sie jetzt auf easyleaving mit dem Verfassen Ihres Vermächtnisses.

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